Freitag, 9. August 2013

Glück gehabt

Meine Freude war groß, als ich heute mein Päckchen ausgepackt habe.

Lange hab ich schon einen Strumpfstopfapparat gesucht. Mit dem Ding kann man auf der Nähmaschine Strümpfe stopfen. Vielleicht altmodisch, aber irre praktisch für Arbeitssocken :o))


Und dann ist mir das endlich über den Weg gelaufen.
Nicht nur die Nähmaschinenvariante war dabei, sondern auch noch die manuelle Version in recht guten Zustand :o)) (da hatte ich die Hoffnung schon lange aufgegeben, denn meist fehlt die Holzscheibe oder es kostet ein Vermögen, hier ist sogar der Gummiring noch bei...)


Und dann gab es als Zugabe noch einen Rändelapparat...was das auch immer ist, aber ich werde es rausbekommen ... wohl eine Art zickzack Adapter für eine alte Singer..


Ich freue mich sehr, denn alte Handarbeitsgeräte liebe ich und wenn ich die auch noch zu einem guten Preis bekomme gleich doppelt...

Tante Edith bat mich hier mal einen netten Link einzufügen
http://www.eichwaelder.de/Altes/altesgeraetnr208.htm

Kommentare:

  1. Ui, was für geniale Teile! Ich kann mir beim Strumpfstopfer zwar so gar nicht vorstellen, wie das auf der Maschine funktionieren soll, magst du das mal knipsen?
    Das Zickzackel-Rändelding, kann es sein, dass man da die Stoffkante in eine Führung halten kann und somit der Zickzack genau an der Kante genäht wird?
    Die Teile sehen auf jeden Fall aus, als ob sie in tadellosem Zustand wären. Gratuliere zu dieser Beute!

    LG Alpi

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    1. Ich glaube man kann den Stoff damit sogar falten vor dem Vernähen...auf dem nächsten Flohmarkt frag ich mal den Mann mit den Singermaschinen :o))

      Die Socke wird einfach um den Aluring gelegt und mit der Feder festgespannt. Dann kommt das unter den Nähfuß und man kann kreuz und quer drüber steppen...also eigentlich ganz einfach :o))
      Bei dem Handgerät wird die Socke über die Holzscheibe gespannt, und der Stopffaden wie beim Weben als Kettfäden aufgespannt (zwischen Socke und den Zähnchen), dann wird die Socke wie beim Weben gestopft, indem man die Restfäden der Socke zusammen mit den neuen verwobenen Fäden vernäht :o))

      Man muss ja nicht alles immer gleich wegschmeißen, olle Socken sind so noch gut für die Arbeit :o))

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    2. Cool mit dem Stoff falten!

      Aaaaah, jetzt versteh ich es. Den Strumpfstoffapparat gibts ja auch noch heute. Nutz ich oft, aber nicht für Strümpfe. Da wende ich dann doch lieber die Handarbeit an mit Spannfäden und Maschenstich. ;-)

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    3. Genau, nur das der Alte besser durchdacht ist, da die Socke durch den breiten Ring aus dem Arbeitsbereich gehalten wird :o)
      Der Moderne ist ja nur ein einfacher Stickrahmen und die Socke hängt einem ständig im Weg rum.
      Noch besser ist der alte von Singer, der klemmt die Socke auch noch ein. Irgendwann findet so einer bestimmt den Weg zu mir :o))

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  2. Super - da kann ich die Freude voll und ganz nachvollziehen. Alte Dinge haben absolut ihren eigenen Reiz - alleine die Verpackung!

    Liebe Grüße,

    Anne

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